Die Halbinsel Zapata ist eine Landzunge an der Südküste Kubas und ragt ins karibische Meer. Ihre Schönheit liegt in den Mangroven und teilweise undurchdringlichen Buschwäldern, in denen sehr seltene Vogelarten leben. Die Flüsse und Teiche sind sehr fischreich und es gibt mehrere Arten von Schildkröten. Außerdem findet man dort das Rautenkrokodil, welches ausschließlich in dieser Region der Erde zu finden ist.
In der Laguna del Tesoro, der Schatzlagune, wurden auf kleinen Inseln Ferienanlagen im Stil einer Indianersiedlung aufgebaut. Neben einem Museum, welches das Leben der Ureinwohner ausstellt, kann man ebenfalls eine Alligatorenfarm besichtigen. Die bekanntesten Strände der Halbinsel sind die Playa Larga und die Playa Girón, die in der sogenannten Schweinebucht liegen. Der Name stammt von dem sehr häufig vorkommen Drückerfisch der in Kuba den Namen cochino - Schwein - trägt. Das gesamte Gebiet der Zapata-Halbinsel ist aufgrund seiner schönen, exotischen Natur ein Nationalpark der größtenteils nur mit einem Führer zu besichtigen ist.