Die 1996 gegründete Partnerschule von Carpe Diem Sprachreisen in Santiago de Cuba ist im Gegensatz zu anderen Sprachschulen nicht an einem zentralen Ort wo sich alle Studenten treffen. Gelernt wird, wo es sich ergibt. Die Dozenten kommen in die Häuser der Gastfamilien, die Schüler gehen zu den Dozenten nach Hause oder man trifft sich in einem kubanischen Kulturzentrum, mit dem die Schule eng zusammen arbeitet. <7p>
Diese lockere ungezwungene Kursgestaltung entspricht der lässigen karibischen Lebensweise.
Die Dozenten sind allesamt Muttersprachler und verfügen über einen akademischen Grad in der Ausbildung von Spanisch als Fremdsprache. Mit ihrer natürlichen kubanischen Art, versuchen sie den Unterricht so abwechslungsreich und kommunikativ wie möglich zu gestalten.
Es gibt insgesamt zehn Kursniveaus in die man ab einem Mindestalter von 18 Jahren vor Beginn der Sprachreise eingestuft wird.
Insgesamt werden in der recht kleinen Schule im Sommer wie auch im Winter nur zehn Schüler unterrichtet.
Durch die enge Zusammenarbeit der Schule mit dem Kulturzentrum, steht dieses für die Sprachschüler auch nach dem Unterricht als Treffpunkt zur Verfügung. Obwohl es sich um eine eher kleinere Schule handelt, bietet auch die Carpe-Partnerschule eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten, von Tanzstunden bis zum Sightseeing, an.
Minigruppenkurs ( 20 Wochenstunden à 45 Minuten)
Wer sich für einen Minigruppenkurs entschieden hat, lernt 20 Stunden à 45 Minuten wöchentlich in kleinen Gruppen mit maximal drei Schülern Spanisch. Durch die sehr kleinen Gruppen ist es den Kursleitern möglich sich Jedem persönlich zu widmen und es gibt genügend Zeit für jeden bei Konversationsübungen zu Wort zu kommen.
Je nach Sprachniveau werden in den täglich vier Stunden Grammatikübungen, Wortschatztrainings, Lese- und Hörverständnis sowie Dialogübungen durchgeführt.
Einzelunterricht ( 20 oder 30 Wochenstunden à 45 Minuten )
Der Einzelunterricht ist perfekt für alle diejenigen, die möglichst schnell und effektiv Spanisch lernen möchten. Oft wird diese Kursart auch als Crash-Kurs bezeichnet, da es kaum eine effektivere Möglichkeiten gibt, so schnell Erfolge zu erzielen. Diese Form von Sprachkursen wird oft von sehr erfahrenen Lehrkräften betreut, die es auch verstehen die private Atmosphäre so entspannt wie möglich zu gestalten. Besonders hilfreich für den schnellen Lernerfolg ist hierbei, dass der behandelte Stoff ganz individuell auf persönliche Schwächen abgestimmt werden kann.
Intensivkurs Spezial ( 20 + 5/10 Stunden à 45 Minuten )
Der Intensivkurs Spezial stellt eine Mischung aus Standardkurs und Einzelunterricht dar. Ein Schüler, der die Kursart gebucht hat, verbringt insgesamt 25 oder 30 Stunden wöchentlich in der Sprachschule. Davon sind 20 Stunden Vormittagsunterricht in Kleingruppen mit maximal drei Teilnehmern und fünf oder zehn Stunden nachmittäglicher Einzelunterricht. Die Kombination verbindet die Vorteile beider Möglichkeiten. Der Schüler hat die Möglichkeit auf der einen Seite die Konversation in der Kleingruppe zu üben und auch Kontakte zu knüpfen und kann andererseits seine persönlichen Lerndefizite im Einzelunterricht beseitigen. Dabei besteht unter anderem die Möglichkeit den am Vormittag behandelten Stoff in den Einzelstunden am Nachmittag nachzuholen.
Spanisch & Tanzen
Besonderes Highlight in Santiago ist die Möglichkeit einen Hauptkurs oder Einzelunterricht in Spanisch mit täglich einer Stunde privatem Tanzunterricht zu verbinden. Warum also nicht nach dem vormittäglichen Spanisch-Lernen, Nachmittags sein Können in Salsa, Son, Mambo, Rumba und Co. ausbauen oder perfektionieren. Eine solche Sprachreise ist einzigartig. Wer es sich also zum Ziel gemacht hat, sich Abends in einer Salsabar eine hübsche Kubanerin oder einen hübschen Kubaner zu angeln, für den, ist diese Form des Spanisch-Lernen wohl das Richtige. Denn von nichts sind die Kubaner so begeistert, wie von Europäiern, die ihre Sprache sprechen und auch noch tanzen wie sie.
Spanisch & Musik
Wer nicht so begabt ist, was das Tanzen angeht, kann einen Hauptkurs oder Einzelunterricht aber auch mit nachmittäglichem Musikunterricht verbinden. Auch hier bekommt man täglich eine Stunden privaten Unterricht. In dieser Zeit kann man entweder Gitarre oder Schlagzeug lernen.
Privatunterkunft
Die meisten Studenten entscheiden sich aber dennoch für den traditionellen Weg, einen Aufenthalt in einer kubanischen Gastfamilie. Die Unterbringung erfolgt wahlweise in Einzel- oder Doppelzimmern und mit Halbpension (Frühstück und Abendessen). Odt steht den Sprachschülern ein eigenes Bad zur Verfügung. Die Häuser sind größtenteils mit Klimaanlage ausgestattet und in hygienisch gutem Zustand. Europäische Standards sollten dennoch nicht erwartet werden.
Vorteil dieser Aufenthaltsart ist es, dass man im direkten Kontakt zu Muttersprachlern steht. Die sorgfältig ausgewählten Familien sind hilfsbereit und unterstützen den Studenten immer gerne ihre Sprachfähigkeiten weiter auszubauen. Die meisten Privatunterkünfte liegen ganz in der Nähe der Schule, sodass der Weg entweder zu Fuß oder mit einer kurzen Busfahrt zurück gelegt werden kann.