Die kubanischen Medien sind Staatseigentum, was dazu führt, dass sie in großem Maße der Staatspropaganda dienen. Unabhängiger Journalismus, der sich mit der politischen und gesellschaftlichen Lage Kubas auseinandersetzt, wird strafrechtlich verfolgt. Außerdem ist es untersagt, Berichte an ausländische Zeitungen weiterzugeben sowie das Konsummieren ausländischer Medien in Kuba.
Die wichtigsten Zeitungen der kommunistischen Partei sind unter anderem Granma, Juventud und Rebelde, Trabajadores. Diese Zeitungen werden größtenteils auch im Internet veröffentlicht. Das kubanische Fernsehen strahlt drei staatlich organisierte Fernsehprogramme aus, welche von fast jedem Haushalt in Kuba empfangen werden. Das Medium Radio ist in Kuba sehr beliebt und verfügt über zahlreiche Sender. Der Internetzugang ist für Kubaner nur unter starken Einschränkungen durch staatliche Hand möglich.